
Die charitative HNO-Organisation (ENT-Charity).
Das karitative Projekt wurde von Dr. Peter Erbak (Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und gleichzeitig Webmaster dieser Internetseite), ins Leben gerufen. Der Sinn dieser Gesellschaft besteht darin, die Arbeit auf dem Gebiet der HNO, der Mund- Kiefer-, Gesichtschirugie als auch der plastischen und regenerativen Chirurgie in der Stadt Bulawayo in Zimbabwe zu erleichtern.
Die Stadt Bulawayo ist mit einer Million Einwohnern nach der Hauptstadt Harare die zweitgrößte Stadt Zimbabwes, in der es drei Hauptkrankenhäuser gibt: Mpilo Central Hospital , UBH - United Bulawayo Hospitals und Mater Dei Hospital
Daneben gibt es mehrere kleinere Anstalten (Galen House, Lancet House, Medical Centre, Emergency Palyclinic) wie auch weitere Regierungs- und Privatkliniken und chirurgische Ambulanzen. Trotzdem gibt es hier nur drei HNO-Spezialisten und einen Kieferchirurgen. Viele Allgemeinchirurgen, praktische Ärzte und Zahnärzte führen ebenfalls verschiedene Eingriffe im Kopf- und Halsbereich durch. Wegen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist die zur Verfügung stehende Ausstattung in einem sehr schlechten Zustand. Fast das ganze Instrumentarium und die technische Ausstattung der Ärtze funktioniert gar nicht oder nur sehr schlecht.
Zum Beispiel ist das direkte Laryngoskop im Mpilo Krankenhaus nicht mehr betriebsfähig. Zudem ist das pädiatrische Laryngoskop in einem nicht zufriedenstellenden Zustand. Die Anzahl der Zangen für verschiedene Eingriffe im Larynx- und Trachealraum sind auf 3 bis 4 Stück reduziert. Bohrer fehlen vollkommen. Das sonst so perfekte Wilder-Mikroskop ist völlig statisch und ist daher nur für Neurochirurgie, Mikrochirurgie usw. geeignet. Ausserdem ist nur eine Glühlampe vorhanden. Die endoskopische HNO-Behandlung musste im UBH-Krankenhaus eingestellt werden, weil die meisten benötigten Zangen fehlen. Es gibt weder Osteosynthese-Miniplatten noch Schrauben für die offene Reduktion und Fixierung von gebrochenen Gesichtsknochen, Bogenstücke fehlen ebenfalls. Alle Frakturen müssen mit Stahldrähten fixiert werden, deren Stückzahl auch sehr knapp ist. Alle Stirnlampen funktionieren nur ungenügend. Das gesamte Kleininstrumentarium fehlt (wie z.B. die Jobson-Horne-Sonde, die Aligator-Zangen, usw.). Das Audiometer und Tympanometer (im Mpilo Krankenhaus) sind sehr alt und kaum noch funktionsfähig. Das Gerät für die Transplantation der Gesichtshaut ist ebenfalls veraltet und eingeschränkt brauchbar. Sogar das klassische Set für Tracheostomie und Tonsillektomie ist in einem sehr schlechten Zustand. Da die unzähligen Anfragen für die Erneuerung der Geräte oder für den Kauf einer neuen Austattung nicht erfolgreich waren, habe ich mich entschieden, die nötigen Schritte zu unternehmen, die den Zustand verbessern könnten und müssen.
Erstens habe ich mich, der Idee meines Kollegen Dr. Peter Erbaks folgend, entschieden, die karitative HNO-Organisation zu gründen, die alle Bestrebungen zur Milderung der kläglichen Situation koordiniert.
Zweitens möchte ich die lokalen Rotary Klubs dazu motivieren, die Projekte zum wohltätigen Zweck anzugehen und die Projektziele unter meiner Koordination zu erfüllen.
Drittens soll durch diese und andere Internetseiten bzw. Kommunikationswege weltweit an Spezialisten appelliert werden. Vor allem werden die Kollegen aus allen Fachbereichen, besonders der HNO-, MKG- und plastischen Chirurgie, dazu aufgerufen, neue und gebrauchte, funktionstüchtige Geräte, Lehrbücher, Geld und alles notwendige zu diesem wertvollen Zweck zu verschenken. Es wird ein spezielles Konto für Fremdwährungen eröffnet, das nur für dieses karitative Projekt bestimmt ist.
Dr. Predrag M. Maksimovich, MD, DDS, OTOHNS
Spezialist für Hals-, Nasen-, Ohrenchirugie
Medical Centre
Zimmer 2
Cnr J. Tongogara/ 8 th Ave
Bulawayo
Zimbabwe
Mobil: 263 91 342465
Büro: 263 9 882585
Büro/Fax: 263 9 61766
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